Ein neuer Blick auf Compliance-Kultur: Das Sozialkapital

Werte, Normen und persönliche Netzwerke lassen sich als Sozialkapital gewinnbringend einsetzen.

Werte, Normen und persönliche Netzwerke lassen sich als Sozialkapital gewinnbringend einsetzen.

Compliance besteht nicht (nur) aus Regeln und Richtlinien. Regeln und Richtlinien sind ein wichtiger Teil von Corporate Compliance, aber eben nur ein Teil. Inzwischen rücken soziologische und psychologische Faktoren für die Compliance-Experten stärker in den Fokus. Die Soziologie hält einige spannende Ansätze bereit, die für die Betrachtung von Compliance- und Integritätsmanagement wichtige Ansätze liefern.

In meiner MBA-Abschlussarbeit habe ich mir einen dieser Ansätze genauer angesehen: Das Konzept des „Sozialkapitals“. Ziel war es, Sozialkapital und Corporate Compliance auf ihre Anknüpfungspunkte bei Werten, sozialen Normen und Netzwerk-Effekten hin zu untersuchen. Weiterlesen

Wer trägt hier die Verantwortung? Ein Sonderheft von „Hohe Luft“

Das Philosophie-Magazin „Hohe Luft“ hat im Mai ein Sonderheft zu „Verantwortung“ veröffentlicht.

Verantwortung ist heute ein viel zitiertes Schlagwort. Verantwortung von Unternehmen, Führungsverantwortung, verantwortlicher Umgang mit Ressourcen. Es scheint als wäre Verantwortung eines der großen Güter unserer Zeit. Das Philosophie-Magazin „Hohe Luft“ hat dem Thema ein fast 50 Seiten starkes Spezial gewidmet.

Die „Hohe Luft“-Redaktion betrachtet den Begriff Verantwortung für das Heft aus verschiedenen Blickwinkeln: Von den ethischen Grundlagen der Verantwortung, über eine Diskussion, was Verantwortung im Unternehmen bedeutet bis hin zum Umgang mit der Verantwortung in der modernen Gesellschaft.

Auch der „Compliance-Papst“ und Jurist Christoph Hauschka kommt zu Wort. In einem Interview erklärt er, warum Regelhüter zu gelebter Verantwortung im Unternehmen gehören.

„Wer danach strebt, dass Regeln beachtet werden, muss die Menschen erreichen und begeistern, von den er ebendies erwartet“, Christoph Hauschka in Hohe Luft Spezial „Verantwortung“.

Nicht nur im Job das „sine qua non“: Vertrauen spenden

Bestseller-Autor Simon Sinek erklärt wie Vertrauen aufgebaut wird und dass es in den biologischen Anlagen der Menschen liegt, dass wir Vertrauen aufbauen wollen.

Nach welchen Zeichen muss man suchen, um zu vertrauen? Was glauben sie? Wir untersuchen nicht alles, wir vertrauen. Doch Simon Sinek auch bei der Vertrauensfrage bleibt seinem Credo „Start with why“ treu.

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