Ethik in Finanzunternehmen. DVFA legt Positionspapier des Ethikpanels vor

Der Verband der Investment-Manager hat Ende September ein Positionspapier „Zur Förderung ethischer Tugenden in Finanzunternehmen“ veröffentlicht.

Unter der Leitung von Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin hat sich das 16-köpfige Ethikpanel  der Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) auf vier Handlungsmaxime verständigt: Urteilskraft, Entscheidungsstärke, Besonnenheit und Integrität. Ziel des Positionspapiers ist verloren gegangenes Vertrauen in die Akteure an den Finanzmärkten zurück zu gewinnen.

Die Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management hat über tugendhaftes Verhalten beraten.

Die Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management hat über tugendhaftes Verhalten beraten.

Das Ethikpanel habe nicht nur Handlungsmaxime für Investment Professionals aufgestellt, sondern auch die regulatorische Dichte in ihrer Wirkung beschrieben, erklärt Stefan Bielmeier, Vorstandsvorsitzender DVFA e.V. im Vorwort zum Positionspapier. Und weiter: „Compliance ist eben kein Ersatz für Ethik und kann sie sogar behindern.“

Wenn Verbände und Interessenvertretungen über ethisches Verhalten ihrer Mitgliedsunternehmen nachdenken, ist das in jedem Fall zu begrüßen. Die Auseinandersetzung mit Werten und ethischen Verhaltensstandards bildet die Basis für bewusste Entscheidungen und die Möglichkeit, neue Handlungsoptionen auszuloten.

Wer also sein Verhalten ändern möchte, muss sich zuerst über seine Entscheidungsgrundlage bewusst werden.

 

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